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GRANDE History
Das Fenster schreibt Geschichte
Fenster lassen Licht und Luft ins Haus – und müssen dennoch zuverlässig schützen: vor Kälte, Lärm, Regen und ungebetenen Gästen. Was heute selbstverständlich ist, war früher Pionierarbeit. Die Geschichte des Fensters ist geprägt von handwerklichem Erfindergeist und funktionalen Details: Vom ersten Mauerdurchbruch über aufwendig geschmiedete Verschlusssysteme bis zum ergonomischen Griff. Auch KOCH hat diese Entwicklung mitgeprägt – mit der Eigenmarke GEKO, exklusiven Partnerschaften und mit einem feinen Gespür für die passenden Produkte.
Wie alles begann
Am Anfang war das Loch in der Wand: Die ersten Fenster waren einfache Öffnungen ohne Schutz – bestenfalls mit Tierhäuten oder Läden verschlossen. Erst die Römer experimentierten mit Glas, zunächst dick, rau und nur bedingt durchsichtig.
Mit der Verbreitung von Fenstern entstanden auch erste Verschlusssysteme. Über die Jahrhunderte entwickelte sich eine Vielfalt an technischen Lösungen, deren Qualität immer enger mit Komfort, Sicherheit und architektonischer Integration verknüpft war.
Die Espagnolette
Entstanden im 17. Jahrhundert in Frankreich, revolutionierte die Espagnolette die Fensterverriegelung. Eine Stange wird durch Drehung des Griffs bewegt – die Riegel oben und unten rasten im Rahmen ein. Besonders beliebt war das System in der Architektur des Barock und Rokoko.

Die Kremone
Im 18. Jahrhundert wurde die Espagnolette von der Kremone ergänzt. Hier bewegen sich die Riegel über einen Hebel statt über eine Stange – einfacher, günstiger, aber etwas weniger sicher. Daher kam die Kremone gegen Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend aus der Mode.

Die Eigenmarke GEKO: Schweizer Technik für Schweizer Fenster
Als in den 1970er-Jahren kaum passende Verschlusslösungen für Schweizer Fensterformate verfügbar waren, entschied sich KOCH, selbst aktiv zu werden. Das Ergebnis: die Eigenmarke GEKO (Gebrüder Koch), die in Verarbeitung und Funktionalität neue Standards setzte.
- Einfacher Aufbau mit hoher Zuverlässigkeit
- Schnellmontage ohne Schwenken des Griffs
- Minimaler Kraftaufwand bei maximalem Flügeldruck
- Hochwertige Oberflächen – von vernickelt bis brüniert
Selbst Balkontüren liessen sich mit GEKO durchgehend verriegeln – wahlweise mit Abstellknopf oder Kaba-Ausschnitt. Produziert wurde in Zürich, geliefert in alle Landesteile. Wer in den 70er- bis 90er-Jahren Fenster verbaute, kannte GEKO.
Mit dem Aufkommen gleichwertiger Lösungen am Markt entschied sich KOCH, die Eigenproduktion bewusst einzustellen – und sich wieder ganz auf die Rolle als spezialisierte Handelspartnerin zu fokussieren. Das technische Know-how von damals bleibt: Es fliesst bis heute in jede Sortimentsentscheidung mit ein.
Meilensteine der SIEGENIA-Fensterbeschläge
Mit der Weiterentwicklung der Fenstertechnologie wurden Beschläge nötig, um Fenster zu öffnen und sicher zu schliessen. Möglichst unsichtbar, flexibel und montagefreundlich. Welche Innovationen dabei den Unterschied machten, zeigt ein Blick auf die Entwicklung von SIEGENIA.
1954 – Erster Dreh-Kipp-Beschlag, rechts/links verwendbar
Beidseitig einsetzbar – «Drehen und Kippen» erstmals in einem System kombiniert.
1955 – Verdeckter Dreh-Kipp-Beschlag
Mechanik erstmals unsichtbar im Rahmen integriert – formschöne Lösungen werden möglich.
1972 – FAVORIT-Beschlag mit kombinierbaren Teilen
Montagefreundlich und flexibel – ideal für die Serienfertigung.
1973 – Trial-Getriebe mit Bohrtasche
Schlosskasten lässt sich durch einfache Bohrung statt Frästen montieren – spart Zeit und Kosten.
1994 – Doppeltopfbohrung für Eck- und Scherenlager
Erleichtert die Lackierung und vereinfacht die Positionierung der Bauteile.
2007 – Klick-Kuppelstelle für Verlängerungen
2008 – KoPiBo (KomfortPilzBolzen)
Passt sich automatisch an – verbessert Dichtigkeit, reduziert Einstellaufwand.
Fenstergriffe im Wandel der Zeit
Historische Fenstergriffe:
Die ersten Fenstergriffe waren kunstvoll geschmiedet – oft aus Eisen oder Bronze, dekorativ und stabil zugleich. Im Barock oder Rokoko dienten sie auch der Innenarchitektur. Mit der Industrialisierung wurden Griffe standardisiert und funktionaler – ein Schritt in Richtung Serienproduktion.

Der moderne Fenstergriff:
Die Einhand-Dreh-Kipp-Funktion stellte neue Herausforderungen: Traditionelle Kreuzgriffe mit 45°-Drehung im Uhrzeigersinn reichten nicht mehr aus. Neu musste der Griff eine 90°-Rasterung ermöglichen, was zu unbequemen Armstellungen führte. Die Lösung: der L-förmige Griff, der sich ergonomisch von unten gegen den Uhrzeigersinn bedienen lässt. Gleichzeitig erlaubt der verlängerte Hebel, auch schwere Fensterflügel mühelos zu bewegen.
Meribel – die Exklusivserie von HOPPE für KOCH
Bereits seit 1978 bezog KOCH Fenstergriffe vom damals aufstrebenden Lieferanten HOPPE. 1998 folgte der nächste Schritt: eine enge Zusammenarbeit mit dem inzwischen führenden europäischen Hersteller – und die Geburtsstunde der Exklusivserie für KOCH: Meribel.
Benannt nach dem französischen Wintersportort, überzeugt Meribel durch zeitloses Design, solide Technik und ein durchdachtes Sortiment. Was als klassischer Fenstergriff begann, wurde rasch ausgebaut – heute umfasst die Linie auch abschliessbare Modelle, Riegelknopfvarianten und Lösungen für Hebe-Schiebetüren.
Dank HOPPE-Technologien wie SecuForte® und VarioFit® erfüllt Meribel alle Anforderungen an moderne Fenstergriffe: sicher, montagefreundlich, langlebig. Neu ergänzt durch Ausführungen in gebürstetem Edelstahl – für noch mehr Gestaltungsspielraum.
Ein Klassiker, der mitwächst – und ein Symbol für über 50 Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen KOCH und HOPPE.
Was die Meribel Fenstergriffe ausmacht
- Vielseitig einsetzbar: Ob Standard-, Druckknopf- oder abschliessbarer Griff – auch für Hebe- und PSK-Schiebetüren
- Sicher und einbruchsgeprüft: Die SecuForte®-Technologie bietet geprüfte Einbruchhemmung – im geschlossenen Zustand verriegelt automatisch der Stift, auch beim Kippen des Fensters
- Hochwertige Materialien: Robuste Aluminium-Ausführung, neu ergänzt durch gebürstete Edelstahlvarianten für noch mehr Gestaltungsspielraum
- Zeitloses Design: Zeitlos, geradlinig, funktional – Meribel fügt sich harmonisch in jede Architektur ein
- Exklusiv für KOCH: Entwickelt mit HOPPE – als passgenaue Lösung für den Schweizer Markt.
Von GEKO zu Meribel: Fenstergriffe mit Geschichte
Ob Eigenentwicklung oder Exklusivserie: KOCH steht für qualitativ hochstehende Produkte. In der Vergangenheit wie heute geht es dabei nicht um Masse – sondern um Klasse. Um Lösungen, die in der Praxis überzeugen. Und um Partner, auf die man sich verlassen kann.
Aus solchen Partnerschaften sind über die Jahre langjährige Kooperationen entstanden – geprägt von Vertrauen, gemeinsamer Entwicklung und einem klaren Ziel: Lösungen zu bieten, die den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden entsprechen. Funktional, langlebig und durchdacht bis ins Detail.
Premiere an der HOLZ 2025
Jetzt schreiben wir die Geschichte dieser Erfolgsserie weiter. An der HOLZ 2025 zeigen wir erstmals eine Erweiterung, die neue gestalterische Möglichkeiten eröffnet und dem klassischen Charakter der Serie eine spannende Facette hinzufügt. Mehr wird nicht verraten – kommen Sie vorbei und entdecken Sie selbst.