3M Gehörschutz

Lärmrichtlinie   

Die Lärmrichtlinie 2003/10/EEC ist eine von verschiedenen Richtlinien, die sicherstellen soll, dass Mitarbeiter vor physikalischen Gefahren (im Gegensatz zu chemischen Gefahren) geschützt werden. Lärmschwerhörigkeit zählt zu den häufigsten Berufskrankheiten. Und trotz einiger Erfolge, Gehörschäden durch frühere Gesetzgebungen zu reduzieren, verursachen sie der Industrie weiterhin hohe Kosten. Lärminduzierter Gehörverlust ist durch den Einsatz von Technik und persönlicher Schutzausrüstung gänzlich vermeidbar.  

Ob Lärm Gehörschäden verursacht, hängt nicht nur vom jeweiligen Schallpegel, sondern auch von der Einwirkungszeit ab. Nur fünf Minuten Nachlässigkeit im Lärmbereich an einem Acht-Stunden-Tag können zu lebenslangen Gehörschäden führen. Deshalb ist ein wirksamer Schutz nur bei 100% Tragezeit garantiert.  

Wie misst man Lärmbelastung und Lärmreduktion?   

Masseinheit für Lautstärke sind "Dezibel" = dB
Beispiele: Gespräche 60 dB, Bohrmaschine 80 dB, Presslufthammer 110 dB, Düsenjet 140 dB

Die durchschnittliche Lärmreduktion in dB wird in "simplified noise reduction" angegeben = SNR
Beispiel: SNR 25dB = Reduktion von Bohrmaschinenlärm auf die Lautstärke eines Gesprächs

Regel: Alle 3 dB verdoppelt sich die Schallintensität und alle 10 dB verdoppelt dich die Empfindung der Lautstärke  

Lärmgrenzwert neu festgesetzt und dokumentiert   

Bei Lärmbelastung ab 80 dB und mehr, sowie bei Spitzenwerte von über 135 dB muss der Arbeitgeber Gehörschutzmittel bereitstellen. An Arbeitsplätzen mit Lärmeinwirkungen von 85 dB und mehr sowie bei Impulsereignissen von 137 dB muss Gehörschutz verwendet werden. Die maximale Lärmbelastung am Ohr unter Gehörschutz darf 87 dB Dauerlärm bzw. 140 dB Spitzenbelastung nicht überschreiten.

Die 3M Gehörschütze können Sie hier bestellen.

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